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Meine Version der Entstehung der Welt
beginnt nicht mit dem Urknall, sondern mit Hartz IV. Da sie ringförmig ist,
kann sie überall beginnen, also auch mit Hartz IV. Also: Es begab sich zur Zeit Kaiser Hartz des Vierten, dass der Kaiser ein Gesetz erließ, nach dem alle Arbeitslosen ihre Bedürftigkeit schätzen lassen mussten, ein jeglicher in seiner zuständigen Behörde. |
Ein Teil der Arbeit war von Maschinen übernommen, ein anderer in ärmere Länder ausgelagert worden. In den Zentren der Industrialisierung blieb wenig Arbeit übrig. Immer weniger Arbeitende mussten immer mehr Arbeitslose ernähren. Man gab diesen armen Menschen nach der Hartz-IV-Reform nur noch, was sie wirklich zum Überleben brauchten.
Die prophetische Kaiserin Andrea Elisabeth warnte vor den Folgen und riet, die noch verbleibende Arbeit und das damit zu verdienende Geld gleichmäßiger auf alle zu verteilen, wobei jeder Arbeitende auf ein wenig Wohlstand hätte verzichten müssen. Außerdem schlug sie vor, wieder zu einem normalen Maß an Bevölkerungsdichte zurückzukehren, nachdem die Industrialisierung anfangs eine sehr dichte Bevölkerung gebraucht hatte, die nun in den wohlhabenden Industriezentren eigentlich wieder geringer hätte werden können. Eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit war aber nicht im Sinne der Herrschenden, die sich die besten Arbeitskräfte aussuchen wollten und diese zwingen wollten, angesichts der hohen Arbeitslosigkeit immer noch mehr für immer noch weniger Geld zu arbeiten.
Die Folge war: Es gab nur noch eine arbeitende Elite, während immer mehr arme Menschen gezwungen waren, in Hochhausgebiete mit billigen Mieten umzuziehen und sich so von der Elite abzusondern. Dort herrschten bald rohe Gewalt und hohe Kriminalität. Wenn ein Kind dort draußen spielen oder zur Schule gehen wollte, war es sofort den herumlungernden Banden von Jugendlichen ausgeliefert und musste sich zum eigenen Schutz einer Gang anschließen. Bedingung dazu waren Mutproben, die in kriminellen Handlungen bestanden. Solche Kinder hatten keine Chancen, zur arbeitenden Elite aufzusteigen. Wer nichts mehr zu verlieren hat, nimmt sich von anderen mit Gewalt, was er selbst nicht bezahlen kann. Arme und reiche Kinder liefen nur noch bis an die Zähne bewaffnet herum. Aus Kindern wurden Erwachsene, die sich von Erwachsenen nahmen, was sie haben wollten. Überfälle in öffentlichen Verkehrmitteln und beim Halten an der Ampel gehörten zum Alltag.
Die arbeitende Elite und ihre Kinder reagierten darauf, indem sie sich nicht mehr zur Schule oder an ihren Arbeitsplatz begaben, sondern von zu Hause aus über das Internet lernten und arbeiteten. Die mechanische Arbeit draußen wurde durch Roboter erledigt, die von zu Hause aus gesteuert wurden und durch Kampfroboter vor dem gewalttätigen Mob geschützt wurden, bedient durch Polizisten, die ebenfalls von ihrer Wohnung aus agierten.
Das hatte zur Folge, dass sich das Leben der Elite in geschützten Bereichen abspielte, während in den Straßen draußen die Gewalt herrschte. Dazu kam, dass die Umweltverseuchung draußen die Gesundheit gefährdete. Für die Elite wurden Körper immer unwichtiger. Man bezog seine Erlebnisse aus der virtuellen Welt. Für Spiele und zum Konstruieren von Maschinen und Bauwerken war eine Technik entwickelt worden, um dreidimensionale Räume fotorealistisch mit Schatten, Spiegelungen und Dunstbildung darzustellen. Man nannte diese Technik Rendering und Raytracing. Sie wurde so weit entwickelt, dass sie alle Arten von Körpergefühlen vermittelte, wenn man einen entsprechenden Anzug trug. Zur Steuerung der Roboter draußen wurden zunächst Muskelbewegungen abgetastet, später nur noch Impulse vom Gehirn an die Muskeln und letztlich überhaupt nur noch Gehirnimpulse. Die Wahrnehmungen der Roboter wurden zunächst über den Anzug auf die Haut des steuernden Menschen übertragen, später aber direkt ins Gehirn geleitet und dort aufgenommen, als hätte man selbst diese Wahrnehmungen in der Welt draußen gemacht. Diese Technik wandte man nun auch an, um sich in einer rein virtuellen Welt Erlebnisse zu verschaffen. Jeder konnte sich, zusammen mit seinen Freunden, aus seinen Erinnerungen an die wirkliche Welt im Computer kleine Paradiese generieren oder gemeinsame Abenteuer bestehen.
Es wuchs eine neue Generation heran, die keine Erfahrungen mehr draußen sammeln konnte. In den geschützten Bereichen ereignete sich zu wenig, um aus guten und schlechten Erfahrungen eine Persönlichkeit aufzubauen. Also erzog man seine Kinder in der virtuellen Welt.
Dazu wurde Raytracia geschaffen, das ultimative Simulationsprogramm. Die Programmierung bestand darin, zu verfolgen, wie kleine Elementarpartikel interagierten, die sich in Form eines Urknalls von einer Stelle aus ausbreiteten. Diese Partikel waren nichts als digitale Raummuster. Parallel existierte ein riesiges Gebilde aus künstlicher Intelligenz, das Regelmäßigkeiten in den Mustern entdeckte und Bedeutungen der Muster als Erlebnisse an die Spieler vermittelte. Nach vielen Versuchen fand man endlich Formen in den Mustern, die der wirklichen Welt so ähnelten, dass man seine Kinder von Geburt an in dieser virtuellen Welt aufwachsen lassen konnte. Natürlich standen jedem Kind Erzieher zur Seite, die sie ständig anleiteten.
Projekt Raytracia begann!!!
Natürlich wollte man seine Erinnerungen an die wirkliche Welt und deren Geschichte, insb. wie es zum Rückzug nach Raytracia kam, darstellen und an Folgegenerationen übermitteln. Dazu schuf man in Raytracia den Planeten Erde. Die dortigen Wesen hatten unter all den vielen Fantasy-Wesen auf den Raytracia-Planeten die größte Ähnlichkeit mit den Wesen der wirklichen Welt. Man gestaltete eine Evolution des Lebens, ließ Menschen mit Intelligenz entstehen, ließ sie Maschinen erfinden, die ihnen die Arbeit abnahmen, mit der Folge einer entsprechenden Arbeitslosigkeit und einer Anti-Sozialreform namens Hartz IV. Die Raytracia-Bewohner hatten Computer mit Spielprogrammen, deren Landschaft durch Rendering und Raytracing dreidimensional und täuschend echt aussahen. Damit sind wir am Ausgangspunkt der unendlichen Geschichte angekommen und können den Ring wieder von vorn durchlaufen.
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Es ist doch nicht ganz der Ausgangspunkt! Die Computer, die in dem großen Raytracia-Computer von den simulierten Wesen erfunden wurden, sind natürlich viel einfacher und kleiner, die 3D-Graphiken sind nicht so echt, dass sie die Spieler ganz und gar täuschen können. Und es gibt auch keinen Kaiser Hartz IV. Die Schöpfer von Raytracia wollten ihren größten Fehler vor ihren Kindern verbergen, oder positiver ausgedrückt, ihre Kinder sollten eine Chance bekommen, an der entscheidenden Stelle der Geschichte besser zu handeln als ihre Vorfahren. Die Betreuer von Raytracia hatten schon lange vorher ihre Schüler angeleitete, in Raytracia eine Regierungsform namens Demokratie einzuführen. Dort herrschen nun die Bosse des Wirtschaftslebens. Hartz ist in dieser Welt also kein Kaiser, sondern nur ein Wirtschaftsboss. Er hatte Ideen, wie man das Problem lösen konnte, zu wenig Geld für die Arbeitslosen zu haben. Der 4. Versuch, der dann Hartz IV hieß, wurde umgesetzt. Er war aber infolge der demokratischen Regierungsform nicht so drastisch wie die Anti-Sozialreform in der wirklichen Welt. Es gibt in Raytracia auch keine prophetische Kaiserin Andrea Elisabeth, sondern nur eine Andrea E. Kaiser (ohne prophetische Gabe), die diese Geschichte erzählt. Es gibt also alle Chancen, dass der Planet Erde weiterhin lebenswert bleibt und wir dort noch viele schöne Erlebnisse haben, die wir eines Tages, viele Generationen später, in ein neues kleines Raytracia mitnehmen können, das wir dann zeitweise freiwillig betreten, weil es dort schön, entspannend und interessant ist.

(Hier lesen Sie, wie wir in Raytracia solche Bilder erstellen.)
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Der Text, den Ihre Spielfigur aus Raytracia gerade liest, gehört zur Onlinehilfe des Systems Raytracia. Onlinehilfen sind Texte, die man zu Computersystemen erhält, meistens, indem man die F1-Taste drückt oder ein Fragezeichen anklickt. Aber auch die Spielfiguren in Raytracia können solche Erläuterungen ihres Systems bekommen, die der Begriffswelt der jeweiligen Zeit angemessen sind. Für das Computerzeitalter ist dieser Text vorgesehen. |
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Einstieg in die Quicktour
der Onlinehilfe Hier erfahren Sie in einer kurzen
Darstellung, wie das System Raytracia aufgebaut ist und bedient wird. |
Verwendungszwecke von Raytracia Hier werden die oben aufgeführen Einsatzbereiche von Raytracia näher erläutert. |
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Hier wird Raytracia Professional Space
beschrieben. Sie erfahren, wie man sich mit Hilfe von Raytracia darauf
vorbereitet, eine Kultur von Robotern auf einem Planeten zu gründen, um
dessen Rohstoffe auszubeuten. |
Hier wird erläutert, wie man mit Raytracia Action junge Kriminelle von der Straße mit Ballerspielen anlockt und dann umerzieht. |
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Als Beispiel für ein
Ausschreibungsverfahren für einen Robotereinsatz wird dargestellt, wie
Johannes, der Gewinner eines Preisausschreibens, zur Probe einer
interstellaren Castingshow eingeladen wird und später seine Erlebnisse als
"Offenbarung des Johannes" schildert. |
z.B.: Gibt es eine absolute Wahrheit? Was wissen wir über die wirkliche Welt? Gibt es Gott? |
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Generelle Erläuterung zur Onlinehilfe von Raytracia. |
Grobe
Gesamtübersicht über die Onlinehilfe |
Übersicht über eine
Kurzdarstellung aller Themen |
Übersicht über
einzelne Themen, die detailliert erläutert werden |
Übersicht über Beispiele |
Übersicht über alle Seiten der Homepage |
Ein Science-Fiction-Roman ohne Handlung
© Copyright by Andrea E. Kaiser