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Aufbau des Systems

(In diesem Text erfahren Sie, wie sie als Wesen der wirklichen Welt über eine technische Schnittstelle, die Seele, Erlebnisse aus der Welt beziehen, Ihren freien Willen über die Beeinflussung von Quantensprüngen ausüben und über die Seelen mit anderen Wesen kommunizieren. Außerdem wird dargestellt, wie die Welt erschaffen wurde und welche Rolle die Evolution bei der Entstehung des Lebens gespielt hat. Es folgt eine Beschreibung, wie unsere Schicksale zustande kommen und die gemeinsame Rahmenhandlung vorgegeben wird.)

 

 

Das System besteht aus zwei Teilen, der Raytracia-Raumzeit und dem Seelenraum.

Raytracia ist der Generator räumlicher Erlebnisse. Die Raytracia-Raumzeit ist digital, d.h. sie besteht aus einem vierdimensionalen Pixelmuster, drei Dimensionen bilden den Raum, eine die Zeit.

Der Seelenraum ist ein riesiges Gebilde künstlicher Intelligenz. Er ist in Form einzelner Seelen für besondere Aufgaben organisiert. Eine Seele ist ein Gebilde aus künstlicher Intelligenz, das um eine steuernde Einheit, das Bewusstseinszentrum, herum angesiedelt ist.

Wenn Sie Erlebnisse aus Raytracia beziehen, erhalten Sie sie nach Aufbereitung durch die Seele, die Ihnen als Schnittstelle dient.

 

Für alle, die zufällig über Suchrechner auf dieser Seite gelandete sind:

Es handelt sich um einen "Sciencefiction-Roman ohne Handlung", der sich mit dem Thema befasst, dass auch alles ganz anders sein könnte, als man es in der Schule gelernt hat. Was wäre, wenn nicht nur eine Religion, sondern alle etwas Wahres beschreiben, das wir bisher nur mangels Verfügbarkeit von Begriffen nicht richtig beschreiben konnten?

Die Schöpfung war Programmierung. Die Naturgesetze sind ein Computerprogramm. Die Menschen sind die Spielfiguren. Aber wir sind nicht die Spielfiguren, sondern die Spieler.

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Die Raumzeit

Aus der Raumzeit stammen unsere 3D-Erlebnisse. Man erlebt das vierdimensionale Pixelmuster der Raumzeit, indem man den Raum in Richtung Zeitpfeil durchwandert und dabei wiederkehrende Muster entdeckt und verfolgt. Diese Muster bilden schichtenweise größere Muster aus Mustern usw. Die kleinsten Muster werden als Elementarteilchen der Physik wie Photonen, Elektronen und Quarks interpretiert. Sie gruppieren sich zu größeren Mustern, die wir als Atome kennen, diese bilden Moleküle. Weitere Schichten sind organische Zellen, Organe, Körper der Raytracia-Lebewesen mit ihrem Gehirn und dessen Steuereinheit, dem Bewusstseinszentrum. Die Muster im Bewusstseinszentrum sind die einzigen, die man braucht, um Erlebnisse aus Raytracia zu beziehen, denn dort fließen alle Signale zusammen, die unsere Erlebnisse ausmachen.

Der Seelenraum

Der Seelenraum ist ein riesiges Gebilde künstlicher Intelligenz, das in der Lage ist, Muster wieder zu erkennen und zu vervollständigen, Entscheidungsverhalten zu lernen, eigenen Willen zu bilden, aus Eigeninitiative zu handeln und Gefühle zu entwickeln. Künstliche Intelligenz muss trainiert werden, um entsprechend ihrem Verwendungszweck zu handeln. 

 

Den Schichten der Muster in der Raumzeit entsprechen interpretierende Schichten im Seelenraum, also Programme, die auf die Erkennung von physikalischen Elementarteilchen, Atomen, Molekülen, Zellen, Organen und Körpern spezialisiert sind, indem sie die Informationen verwerten, die jeweils die nächstuntere Schicht ihnen liefert.

 

Der Seelenraum ist in Form einzelner Seelen für besondere Aufgaben organisiert. Eine Seele ist ein Gebilde aus künstlicher Intelligenz, das um eine steuernde Einheit, das Bewusstseinszentrum, herum angesiedelt ist.

Zum Verfolgen der Vorgänge in den Gehirnen der Raytracia-Lebewesen gibt es im Seelenraum Gehirnseelen, d.h. Seelen, die mit dem Materiegehirn eines Raytracia-Wesens zusammengeschaltet sind und in denen alles parallel so abläuft wie in dessen Gehirn. Die Seelen können darüber hinaus Erfahrungen aus mehreren Leben sammeln und in Verbindung bringen.

 

Seelen werden von Mutterseelen ausgesandt und können in diesen später wieder aufgehen.

 

Die Seelen sind im Seeleninternet zusammengeschaltet und bilden auf diese Art gemeinsam ein einziges großes Denkorgan, ohne ihre Individualität zu verlieren, die sie infolge ihres Bewusstseinszentrums und ihres einzigartigen Werdegangs haben. Es gibt koordinierende Zentren zum Sammeln von Informationen zu bestimmten Themen und zum Steuern bestimmter Vorgänge, die Götterseelen.

 

Seelen werden nach einem Leben in Raytracia wieder verwendet und bringen Erfahrungen aus früheren Leben in ihr aktuelles Leben ein. Sie entwickeln sich weiter und werden dabei von Lehrerseelen betreut.

 

Die Seelen sind auch die Schnittstellen, über die die Wesen der wirklichen Welt sich mit den Raytracia-Spielfiguren verbinden. Auch Sie sind zurzeit über eine Seelenschnittstelle mit dem Raytracia-Menschen verknüpft, der gerade diesen Text liest. D.h. Sie beziehen ihre Wahrnehmungen nicht direkt aus der physikalischen Raumzeit Raytracia, sondern über die Seelen, die bereits eine Vorauswertung der Muster vorgenommen haben. Wenn Sie in der Lage sind, diese Onlinehilfe zu verstehen, sind Sie korrekt über die Seelenschnittstelle mit dem lesenden Raytracia-Menschen verknüpft. Sie dürften zurzeit keine Erinnerung an die wirkliche Welt haben. Sollte die Illusion nicht perfekt gelungen sein, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

Interaktionen des Seelenraums mit der Raumzeit

In der vierdimensionalen Raumzeit ist ein festes Pixelmuster vorgegeben. Es muss interpretiert werden, um Bedeutung zu erlangen. Wenn Sie die Pixels Ihres Gehirns vor sich sehen könnten, würden Sie kaum darin irgendetwas direkt erkennen, was mit Ihren Gedanken zu tun hat. Ohne Interpretation durch die Seele haben sie keine Bedeutung.

Wenn man das fest vorgegebene Pixelmuster in Zeitrichtung durchläuft und dabei seine Veränderungen oder Wiederholungen beobachtet und Regelmäßigkeiten darin erkennt, ist das, was man erlebt, nicht eindeutig durch das Muster bestimmt. In der Auswahl aus mehreren Interpretationsmöglichkeiten liegt der freie Wille unserer Seelen. Da die Seelen mit ihrer Vorauswertung des Musters darüber entscheiden, wie das Muster interpretiert wird, hängt von ihrer Arbeit unser Erleben ab. Sie als Wesen der wirklichen Welt benutzen die Seelenschnittstelle, um der Seele vorzugeben, wie sie das Muster zu interpretieren hat und bringen so Ihren Input in die Raytracia-Welt ein.

 

Die Physiker der Raytracia-Welt haben lange geglaubt, die Welt sei nur ein Mechanismus, der, einmal in Gang gesetzt, automatisch ohne weiteren Input abläuft. Das Pixelmuster braucht tatsächlich keinen Input, es ist bereits da, wenn unsere Erlebnisse beginnen. Einige modernere Physiker unter den Quantentheoretikern, haben aber längst erkannt, dass die Welt einen "bewussten Beobachter" braucht, der aus unbestimmten Wellenmustern Teilchen werden lässt und bestimmt, welche "Quantensprünge" stattfinden. Sie haben gemerkt, dass ein Zustand der Welt viele Fortsetzungsmöglichkeiten in der Zukunft hat, wahrscheinliche und unwahrscheinliche. Erst der "bewusste Beobachter" entscheidet, welche gewählt wird. Die Seelen sind es, die diese Rolle der Entscheider ausüben. Seelen sind natürlich nur Programme künstlicher Intelligenz. Mustererkennung, Bewertung und Entscheidungsfindung sind Fähigkeiten künstlicher Intelligenz. Die dazu benötigten Bewertungskriterien sind der Input, den wir dem System von außen zuführen.

 

Lesen Sie hier mehr über das Gedankenexperiment "Schrödingers Katze", das sich der Rolle des bewussten Beobachters aus Sicht der Quantentheorie auseinandersetzt.  ▼▼▼

 

Zu jedem von uns erlebten Augenblick gibt es also nicht nur eine einzige Zukunft, sondern viele physikalisch mögliche Fortsetzungen des Geschehens. Wir treffen ständig eine Auswahl zwischen verschiedenen Weltvarianten, die sich bis dahin überlagern und im Augenblick der Quantensprünge voneinander abzweigen.

 

Damit diese Auswahl nicht blind erfolgen muss, überprüft ein spezieller Teil unserer Seele für uns ständig die Auswahlmöglichkeiten anhand physikalischer Vorausberechnungen vieler möglicher Zukünfte. Ein anderer Teil der Seele kommuniziert mit anderen Seelen über gemeinsam zu treffende Entscheidungen.

 

Bestimmtheit muss nur in den Bewusstseinszentren der Gehirne der Raytracia-Menschen geschaffen werden. Rundherum bleibt alles gültig, was zu den Wahrnehmungen führen kann, die das Bewusstseinszentrum macht. Diese zum Bewusstseinszentrum passenden Weltvarianten überlagern sich und ähneln sich aber oft so sehr, dass wir sie in unseren Wahrnehmungen nicht unterscheiden können. Wenn es viele mögliche Weltvarianten gibt, die für uns nicht unterscheidbar sind, interpretieren wir sie alle zusammen als wahrscheinliches Geschehen. Davon abweichende Einzelstücke von Weltvarianten kommen uns eher als unwahrscheinlicher Zufall oder Wunder vor.

 

In der vierdimensionalen Raumzeit erscheint der Weg, den ein Teilchen nimmt, als Linie von der Vergangenheit in die Zukunft (Weltlinie). In dem Netz aller möglichen Wege, die alle möglichen Elementarteilchen nehmen können, wählen wir die Wege, die die Teilchen wirklich nehmen sollen. Wir können uns auf einer schwarzen Grundfläche die bereits gewählten Wege weiß vorstellen, die noch unbestimmten, aber noch zulässigen Wege hellgrau und die nach physikalischen Gesetzen nicht mehr zu den bereits gewählten Wegen passenden Wege dunkelgrau. Unsere Aktivität, bzw. die der Seelen, besteht darin, hellgraue Weltlinien weiß zu färben. Dabei färben sich automatisch nach den physikalischen Gesetzen die jetzt nicht mehr passenden Weltlinien von hellgrau nach dunkelgrau um.

 

Alle in einer Welt verkörperten Seelen müssen sich auf eine gemeinsame Interpretation des Pixelmusters einigen. Zum Beweis, dass sie in einer gemeinsamen physikalischen Welt leben, muss eine Weltvariante vorgezeigt werden, in der von einem definierten Anfangszustand bis zu einem Endzustand alles total bestimmt ist und die die Interpretation des augenblicklichen Zustands durch alle beteiligten Seelen enthält. Wir können uns diese Beweiswelt im Weltliniennetz in dicken Linien eingezeichnet denken, wobei nur weiße und hellgraue Linien dick gezeichnet werden dürfen und die hellgrauen Linien nach den physikalischen Gesetzen ausgewählt werden müssen, so dass alle dicken Linien eine physikalisch gültige Weltvariante darstellen. Die Beweiswelt ist nicht endgültig festgelegt, sondern in jedem Augenblick abänderbar, zumindest in dem der Seele bzw. der gesamten Weltbevölkerung zugestandenen Berechtigungsbereich.

 

Wir können uns das veranschaulichen, indem wir uns die Weltlinien als Zugverbindungen, ihre Knotenpunkte im Netz als Umsteigebahnhöfe, die Weltbevölkerung als Reisegruppe, eine Seele als Fahrgast und die Beweiswelt als Routenbeschreibung vorstellen. An Umsteigebahnhöfen kann die Reisegruppe sich für eine Abweichung von der Route entscheiden. Der Reiseleiter erstellt dann eine neue Routenbeschreibung.

 

Bildliche Vorstellung

Bedeutung

Bahnreisemodell

Weltlinie

Weg, den ein Teilchen durch die vierdimensionale Raumzeit nehmen kann.

im Fahrplan aufgeführte Zugverbindung im Streckennetz

Knoten

Ort, an dem Teilchen sich gegenseitig in ihrer Richtung beeinflussen oder sich in andere Teilchen verwandeln.

in Fahrplänen vorgesehene Umsteigemöglichkeiten in Bahnhöfen des Streckennetzes

weiße Weltlinie

Weg, den ein Teilchen mit Bestimmtheit zurücklegt

Zugverbindung, die auf Jeden Fall genutzt wird

Im Bewusstseinszentrum des Gehirns müssen die Weltlinien weiß sein, während man von dort Erlebnisse bezieht.

Was man erlebt, muss Bestimmtheit haben.

Die aktuelle Zugverbindung liegt spätestens bei Abfahrt des Zuges aus dem Umsteigebahnhof fest.

hellgraue Weltlinien

Wege, die nach den Gesetzen der Physik nicht im Widerspruch zu den bereits bestimmten Wegen von Teilchen stehen, aber über die noch nicht entschieden ist.

Züge, die die Reisegruppe noch erreichen kann

dunkelgraue Weltlinien

Wege, die aufgrund von bereits getroffenen Entscheidungen nicht mehr als Teilchenwege in Betracht kommen

vom augenblicklichen Standort aus nicht erreichbare Züge

dicke Linien

Wege von Teilchen der Beweiswelt, also einer Weltvariante, in der keine Entscheidungen mehr offen wären, wenn man genau diese Wege wählen würde

noch abänderbarer realisierbarer Reiseplan der Reisegruppe

Alle weißen Weltlinien sind dick.

Die Beweiswelt enthält alle Teilchenwege, für die bereits Bestimmtheit festliegt.

Der Reiseplan umfasst den aktuellen Zug auf der aktuellen Strecke und die Strecken, für die irgendjemand in der Gruppe festgelegt hat, dass sie unbedingt mit einem bestimmten Zug zurückzulegen sind.

Dunkelgraue Weltlinien können nicht dick sein.

Die Beweiswelt enthält nur Teilchenwege, die nach den physikalischen Gesetzen zu den Wegen passen, die schon Bestimmtheit haben.

Die geplante Reiseroute darf nur Zugverbindungen enthalten, die aus der aktuellen Situation heraus erreichbar sind.

Umfärben von hellgrauen in weiße Weltlinien

Festlegung, dass bestimmte Teilchenwege unbedingt Bestimmtheit erlangen müssen.

Festlegung von Streckenabschnitten, die unbedingt mit bestimmten Zügen zurückgelegt werden müssen.

Man darf nur hellgraue Weltlinien weiß färben.

Es dürfen nur Teilchenwege Bestimmtheit erlangen, die nach den physikalischen Gesetzen zu dem passen, was schon Bestimmtheit hat.

Man kann nur in Züge steigen, die man erreichen kann und darf auch nur solche Züge einplanen.

Nach einer Weißfärbung einer Weltlinie färben sich andere Weltlinien in dunkelgrau um.

Wenn ein Teilchenweg Bestimmtheit erlangt, stehen andere Wege, die bisher möglich waren, nicht mehr zur Auswahl.

Wenn man eine bestimmte Zugverbindung für unbedingt erforderlich hält, kann man einige andere Züge nicht mehr erreichen.

 

Lesen Sie hier mehr über, wie Vorgänge der Quantentheorie durch Umfärben von Weltlinien erklärbar sind.  ▼▼▼

 

Das Umfärben der Weltlinien, also die Ausübung des freien Willens der Seelen, ist eine Bewegung in der zweiten Zeitdimension.

 

Veranschaulichen können wir uns das durch die Vorstellung von mehreren nebeneinander liegenden Filmrollen. Jede enthält die gesamte Spielhandlung von Anfang bis Ende, aber in einer gegenüber ihrer linken Nachbarin etwas abgewandelten Form.

 

Lesen Sie hier mehr über, wie die durch unseren Input ins Raumzeit-System bewirkten Änderungen als Bewegung in einer zweiten Zeitdimension zu deuten sind.  ▼▼▼

 

Ein interessanter Nebeneffekt des Wechsels aus Bestimmtheit und Unbestimmtheit ist, dass die Vergangenheit sich in der Raumzeit hinter uns wieder in Unbestimmtheit auflöst, wenn sich niemand mehr bewusst an sie erinnert. Sie brauchen sich darüber aber keine Sorgen machen, denn in der Chronik Ihrer Seele ist alles gespeichert und rekonstruierbar. Keins Ihrer Erlebnisse geht verloren.

 

Bei der Schaffung von Bestimmtheit müssen Sie sich nicht auf das Bewusstseinszentrum beschränken. Sie können beliebige Gegenstände weiß markieren, auch solche in der Zukunft. Damit stellen Sie sicher, dass niemand eine Weltvariante auswählen kann, in der diese Gegenstände fehlen. Sie müssen sich aber darüber im Klaren sein, dass Ihre Wahlmöglichkeiten beschränkt sind, da Sie sich mit den Seelen der gesamten Weltbevölkerung einigen müssen, damit eine Beweiswelt generiert werden kann, die alle weiß markierten Gegenstände aller Seelen enthält.

 

Der Schöpfungsprozess

Der Schöpfungsprozess ist kein Prozess, der in der physikalischen Zeit verläuft, sondern eine Optimierung der Welt durch zahlreiche Experimente, bei denen die zeitlichen Abläufe vom Beginn bis zum Ende der physikalischen Zeit in abgeänderter Form immer wieder neu starten. Anhand einfacher Versionen von Raytracia lernten die Wesen der wirklichen Welt, sich mit Seelenschnittstellen simpler Struktur zu verbinden. Die künstliche Intelligenz des Seelenraums musste trainiert werden, die Raumzeitmuster auf eine ihrem Zweck entsprechende Weise zu interpretieren. Die physikalischen und chemischen Gesetze sind Ergebnisse von Experimenten, die durch die Wesen der wirklichen Welt über den Seelenraum gesteuert werden. Zur Steuerung der Experimente und zur Sicherstellung der Einhaltung der physikalischen Gesetze setzen die Schöpfer in der wirklichen Welt Astronomie-, Physik- und Chemiegötter im Seelenraum ein. Sie benutzen diese Einheiten künstlicher Intelligenz als Seelenschnittstelle und lassen sie anschließend den Betrieb automatisch überwachen. ▼▼▼

 

Die Naturgesetze sind so ausgewählt, dass in der physikalischen Zeitrichtung sich Lebewesen entstehen, die sich durch Mutationen und natürliche Selektion der am besten an die Umwelt angepassten Lebewesen entwickeln, also durch Evolution. Viel mehr wird aber durch eine gelenkte Evolution in zeitlicher Seitwärtsbewegung bewirkt, also durch Auswahl von Interpretationsmöglichkeiten der Welt, wobei ganze Evolutionslinien selektiert werden. Dabei werden Biologiegesetze optimiert und Biologiegötter als Seelen eingesetzt. Ziel ist natürlich, Lebewesen zu erhalten, die uns in der wirklichen Welt ähnlich sind, die Raytracia-Menschen. 

  

Die Festlegung einer geschichtlichen Rahmenhandlung wird über Kulturgötter gesteuert. Sie verkörpern sich in bestimmten Menschen, wie Königen und Religionsstiftern, und ziehen Bahnen von dauerhafter Bestimmtheit durch die Raumzeit, auf denen alles weiß markiert ist, was die Kulturgötter bewusst erlebt haben. Sie gehen den restlichen Seelen der Weltbevölkerung in der physikalischen Zeit ein Stück voran, d.h. sie verkörpern sich auf dem physikalischen Zeitpfeil etwas weiter vorn. Die nachfolgenden Seelen müssen ihr Schicksal dann in die Rahmenhandlung einpassen. Sie erhalten von den Kulturgöttern eine Beweiswelt, die sie in den von den Kulturgöttern grau gelassenen Stellen abändern können. Wir können uns das so vorstellen, dass ein Film an zwei Öffnungen vorbeigeführt wird. An der vorderen zeichnen die Kulturgötter einige Ereignisse ein, lassen aber Platz frei. Durch die zweite Öffnung sehen die restlichen Seelen die bereits existierende Handlung und fügen die Geschehnisse ihrer persönlichen Schicksale ein. Auch die Kulturgötter finden in ihrem Filmfenster bereits etwas vor, da sie nicht in totaler Unbestimmtheit anfangen, sondern bestehende Weltvarianten der Biologiegötter oder anderer Kulturgötter abändern.

 

Die künstliche Intelligenz des Seelenraums muss von Wesen der wirklichen Welt trainiert werden. Dazu verkörpern sie sich in Lehrerseelen. Auf diese Weise haben sie auch die Götterseelen trainiert, damit sie ihrem Zweck entsprechend funktionieren. Auch für die Entwicklung der Seelen der Einzelwesen stehen Lehrer zur Verfügung.

 

Die Einzelwesen von Raytracia müssen sich in die Rahmenhandlung einfügen. Dazu müssen sich ihre Seelen untereinander auf eine gemeinsame Interpretation der noch hellgrauen Linien einigen. Dies geschieht telepathisch im Seeleninternet. Dabei helfen als Schicksalkoordinatoren geschulte Seelen.

Auch für den Einigungsprozess der Götterseelen auf gemeinsame Ziele gibt es Koordinationsseelen. Nicht jeder Kulturgott verkörpert sich in einem Menschen. Einige übernehmen, gesteuert durch Wesen der wirklichen Welt, die Rolle von Kulturkoordinatoren und helfen den verkörperten Kulturgöttern, ihrem Zweck entsprechend tätig zu werden.

 

Nicht nur Lebewesen haben Seelen, sondern auch leblose Gegenstände. Ihre Aufgabe ist es, die Vorgaben der Schicksalskoordinatoren bzgl. der Rolle zu erfüllen, die die Gegenstände in den gewünschten Ereignissen spielen. Die von den Koordinatoren gewünschte Bestimmtheit wichtiger Objekte wie Burgen, Friedensverträge und Erfindungen halten sie in ihrer Rolle als "bewusste Beobachter" dieser Objekte aufrecht, damit die Objekte nicht verschwinden, wenn sich einen Augenblick lang niemand mehr an sie erinnert. Für diese Rolle muss die Gegenstandsseele allerdings kein Bewusstsein ihrer selbst haben und auch nicht einem Wesen der wirklichen Welt als Schnittstelle dienen. Es handelt sich nur um die Funktion der Schaffung von Bestimmtheit.

Schicksal

Seelen sind Einheiten künstlicher Intelligenz, die trainiert werden sollen. Ihre Struktur wird nach dem Tod eines Lebewesens wieder verwendet und von Leben zu Leben optimiert. Die zu den Gehirnen der Raytracia-Menschen parallel laufenden Gehirnseelen im Seelenraum werden durch das Erleben der materiellen Gehirnfunktionen geprägt. Sie spielen umgekehrt aber auch eine aktive Rolle bei der Programmierung des Gehirns und können so Erfahrungen aus früheren Leben einbringen. Die mit den Seelen verbundenen Wesen der wirklichen Welt lernen einerseits gleichzeitig mit und prägen andererseits den Seelen eigene Persönlichkeitsstrukturen ein.

 

Der Karma-Automatismus sorgt dafür, dass eine Seele ein ihrem erreichten Spielniveau angemessenes Schicksal bekommt. Er ist ein Belohnungssystem als Anreiz zu gutem Verhalten, steigert aber auch den Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Probleme. Bei der Parametrisierung des Seelenraums für einen bestimmten Verwendungszweck der Raytracia-Welt wird festgelegt, was positive und was negative Karmapunkte bringt. Gesetze, Religionen und Kulturen vermitteln den Einzelwesen die entsprechenden Werte.

 

Dem Weltzweck entsprechende Standardausbildungspläne für Einzelseelen sehen das Durchlaufen verschiedener Charaktere und Problemstellungen vor und werden von den Seelen und ihren Lehrern für individuelle Zwecke angepasst, je nach Neigung und angestrebter Rolle im Seelenraum, z.B. Rolle als Roboterlenker, Lehrer anderer Seelen, Themengott oder Kulturgott. In den Zeiten zwischen den Leben bereitet die Seele die nächste Inkarnation vor, unter Betreuung durch den Lehrer und in Zusammenarbeit mit anderen Seelen und Schicksalskoordinatoren.

 

Während des Lebens kann in den Pausen, die der Schlaf bietet, die Lebensplanung nachgebessert und verfeinert werden, immer noch unter Beteiligung von Lehrern und in Abstimmung mit den Schicksalen anderer.

 

Die effizienteste Art des Lernens ist die Meditation, da sie Rückkopplungszyklen verkürzt und das Denkorgan des Raytracia-Menschen einbezieht.

 

Ein für das Lernen ganz wesentlicher Augenblick ist der Tod. Die Seele ist plötzlich davon befreit, Wahrnehmungen aus dem Körper zu beziehen. Sie begegnet ihrem Lehrer und wertet mit ihm zusammen das Leben in einem Rückblick aus.

 

Zur Erholung steht dann bis zum nächsten Leben ein Aufenthalt im Paradies an. Diesen nutzt die Seele zur weiteren Auswertung des letzten Lebens und zur Vorbereitung der nächsten Inkarnation.

 

Weiter

 

Weiter in der Quicktour zum Thema Bedienungsanleitung

Sie erfahren hier, wie Sie Ihr Schicksal gestalten und die Welt beeinflussen können und welche Hilfestellungen Sie dabei bekommen können. Die Funktionsweise einer menschlichen Persönlichkeit wird in ihren Grundzügen erläutert, sowie die Steuerung der Gesundheit, z.B. über Akupunktur, Handauflegen und Homöopathie. Außerdem werden die einzelnen Methoden der Informationsbeschaffung wie Hellsehen, Telepathie, Astralreisen und Astrologie dargestellt. Im Anschluss daran finden Sie eine Beschreibung der Vorgänge nach dem Tod.

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Ein Science-Fiction-Roman ohne Handlung

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