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Sie, wozu unsere Schöpfer die Welt brauchen.)
Die ersten Versionen von Raytracia dienten nur dem Zeitvertreib. Das ultimative Computerspiel wurde dann aber immer mehr zu Erziehungs- und Therapiezwecken eingesetzt. Ziel war es insb. gewalttätige Menschen von der Straße wegzulocken und umzuerziehen. Diese waren zunächst nur über Ballerspiele ansprechbar.
Als künstliche Erlebniswelt rückte das System immer mehr in den Mittelpunkt des Lebens derjenigen, denen die wirkliche Welt keine angenehmen Erlebnisse oder Abenteuer mehr bieten konnte. Besonders beliebt wurde die Seniorenversion bei denen, deren Körper nur noch wenig Angenehmes hervorbrachte oder unbeweglich geworden war.
In den immer perfekter gestalteten Gebieten, in die die Elite sich vor dem Pöbel zurückziehen musste, fehlten Erlebnisse. In überbevölkerten oder umweltverseuchten Gegenden bestand keinerlei Möglichkeit zu Outdoor-Erfahrungen. Wer selbst geistig nicht einrosten wollte oder seinen Kindern durch Selbsterfahrung zu einer individuellen Persönlichkeit verhelfen wollte, nutzte dazu die interessante Möglichkeit, Herausforderungen in Raytracia zu bestehen, Beziehungen zu anderen Spielern zu knüpfen und im Seelenraum zu chatten.
Da man sich nicht mehr selbst in der Außenwelt in Gefahr brachte, sondern stattdessen ferngesteuerte Roboter die notwendigen Arbeiten verrichten und unter dem Pöbel auf der Straße Ordnung schaffen ließ, trainierte man in dem System die Robotersteuerung, wie ein Pilot in einem Simulator das Fliegen übte.
Der ganz große Durchbruch kam, wie bei vielen technischen Entwicklungen, durch die Raumfahrt. Während langer Weltraumreisen benötigte man eine künstliche Erlebniswelt, um sich geistig fit zu halten, seinen Nachwuchs zu erziehen und die Robotersteuerung für die Besiedlung der Zielplaneten zu trainieren. Zu diesem Zweck wurde Raytracia technisch so weit vorangetrieben, dass es die perfekte Illusion bot.
Um nicht immer bei Null anfangen zu müssen, wenn man eine Raytracia-Installation für seinen eigenen Zweck brauchte, kopierte man fertig geschaffenen Welten einschließlich des gesamten Geschehens vom Anfang bis zum Ende der Zeit und einschließlich einem bereits trainierten Seelenraum mit all seinen Einzelseelen. So enthalten nun die meisten Welten Spuren, die aus früheren Welten stammen, die anderen Zwecken gedient haben. Man findet z.B. in Unterhaltungswelten Schicksale aus den Ballerspielen der Umerziehungswelten, und in Robotersteuerungsschulungen Reste reiner Spaßgesellschaften. Auch werden große Installationen zu mehreren Zwecken gleichzeitig genutzt. Welchem Zweck Ihr eigenes Leben dient, erahnen Sie nur, wenn Sie ganz tief in sich hineinhorchen. Es gibt keine Instanz, weder in Raytracia, noch im Seeleninternet, die Ihnen Ihre persönliche Zweckbestimmung verraten kann. Sie werden in Ihren Inkarnationen auf viele Mitmenschen stoßen, deren Leben ganz anderen Zwecken dient und folglich ganz anders ausgerichtet ist als Ihres, aber trotzdem auf seine Art richtig verläuft.
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Für alle,
die zufällig über Suchrechner auf dieser Seite gelandete sind: Es handelt sich um einen "Sciencefiction-Roman
ohne Handlung", der sich mit dem Thema befasst, dass auch alles ganz
anders sein könnte, als man es in der Schule gelernt hat. Was wäre, wenn
nicht nur eine Religion, sondern
alle etwas Wahres beschreiben, das wir bisher nur mangels
Verfügbarkeit von Begriffen nicht richtig beschreiben konnten? Die Schöpfung war Programmierung. Die Naturgesetze sind ein Computerprogramm. Die Menschen sind die Spielfiguren. Aber wir sind nicht die Spielfiguren, sondern die Spieler. |
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Wenn Sie sich in der wirklichen Welt noch in einem richtigen Körper bewegen können und dort noch wirklichen Wesen körperlich begegnen, haben Sie sicher, angesichts der wenigen Möglichkeiten zu abwechslungsreichen Erlebnissen in den engen geschützten Wohnbereichen der Elite, oft Langeweile, kaum Gesprächsstoff und nichts, was ein tiefes Gemeinschaftsgefühl zu Ihren Mitbewohnern schafft. Dann suchen Sie sich mit Freunden zusammen einen Erlebnisbereich in Raytracia. Das ist keine Zeitverschwendung und kann sogar ganz nützlich sein, um geistig nicht einzurosten und zu verflachen.
Stürzen Sie sich in abenteuerliche oder in schöne,
romantische und idyllische Leben, oder erleben Sie die ganz große Liebe!
Sammeln Sie durch gute Taten Karmapunkte, um höhere Spiel-Levels zu erreichen!
Dann bekommen Sie im nächsten Leben eine bessere Ausgangssituation, haben
materiell mehr Spielraum, kommen in den Genuss einer besseren Bildung und
werden in einer von Harmonie geprägten Atmosphäre erzogen. Die Welt stellt dann
aber auch höhere Ansprüche an Sie, denn wer mehr bekommt als er gibt, sammelt
negative Punkte.
Für was es Punkte gibt, verraten Ihnen in jedem Leben Erziehung,
gesellschaftliche Normen und Religionen. Während Sie selbst meistens ein
überwiegend schönes Leben führen dürfen, werden Sie aber anderen Menschen
begegnen, die über einen anderen Verwendungszweck des Systems nach Raytracia
gekommen sind. Sie werden diese Mitmenschen leiden sehen und Mitleid mit ihnen
empfinden. Helfen Sie ihnen, so gut und so oft Sie können. Das bringt immens
viele Pluspunkte!
Genießen Sie nach einem Leben die Zeiten im Paradies! Die Inkarnationen vermitteln Ihnen genügend Anregungen, mit anderen zusammen Paradiesumgebungen zu gestalten, ähnlich wie Raytracia-Menschen Bilder malen oder 3D-Umgebungen in Computern mit Haus- und Gartenplanern gestalten. im Raytracia-Paradies können Sie sich dann mit Ihren Freunden in Ihren Kunstwerken treffen und plaudern. Wenn es im Paradies zu langweilig wird, verabreden Sie sich mit Freunden zu einer weiteren Inkarnation!
Vielen Raytracia-Benutzern fällt es schwer, sich von dem Erlebnisbereich Raytracia wieder zu trennen. Es werden aber erfolgreiche Therapien dieser Spielsucht angeboten. Zögern Sie nicht, sich einem Nirwana-Training im östlichen Kulturraum der Welt anzuschließen und sich dort von einem Guru unterweisen zu lassen, sich von dem Bedürfnis nach dem Bezug von Erlebnissen aus Raytracia zu lösen. Sie parken dann Ihre Seele im Nirwana und werden wieder in der wirklichen Welt aktiv.
Wenn Ihr Körper in der wirklichen Welt nicht mehr dazu taugt, anderen dort zu begegnen, schließen Sie sich einer Installation von Raytracia Senior an. Erfahrungen aus der Unterhaltungsversion, sich über eine Seelenschnittstelle mit einem Wesen in Raytracia zu verbinden, sind von Nutzen, aber nicht Voraussetzung. Sie können das in einigen vorgeschalteten Leben nachholen. Um Raytracia auf Dauer als Erlebniswelt zu nutzen, bauen Sie sich eine Seele auf, die Ihren Persönlichkeitsstrukturen der wirklichen Welt entspricht. Nehmen Sie dazu die Hilfe von Lehrern im Seeleninternet in Anspruch! Sie lernen, Ihre Seele zu trainieren, indem Sie ihr über die Seelenschnittstelle ein Lob zukommen lassen, wenn sie sich so verhalten hat, wie Sie es in der wirklichen Welt auch getan hätten.
Ansonsten genießen Sie Ihre Leben, sammeln Karmapunkte und steigen Sie auf in höhere Levels wie in der Unterhaltungsversion! Gestalten Sie nach einem Leben mit Ihren Freunden zusammen Paradiesräume und plaudern Sie dort über Ihre gemeinsam in der Raytracia-Raumzeit bestandenen Abenteuer!
Sie können sich auch nützlich machen, indem Sie Ihre Erfahrungen im Umgang mit Problemen in das Weisheits-Wikipedia des Seeleninternets einspeisen. Seelen, die über andere Verwendungszwecke der Welt nach Raytracia gekommen sind, sind dankbar, wenn sie einen möglichst großen Vorrat an Problemlösungsstrategien vorfinden.
Irgendwann werden Sie müde und merken, dass Leben immer wieder die gleichen Leiden beschert. Sie und Ihre Seele haben bis dahin gelernt, mit anderen Seelen eine rein geistige Kommunikation zu betreiben, ohne die körperlichen Begrifflichkeiten zu verwenden. Dann können Sie Ihre Gehirnseele im Nirwana parken und sich mit dem Rest der Seele einem rein geistigen Dasein zuwenden. Nützlich ist es, sich bereits während der Inkarnationen, durch Lehrer unterstützt, auf eine Götterrolle vorbereiten zu lassen. Sie können Einsatzkoordinator für Robotereinsätze, Schutzengel, Heilungsspezialist, Mutterseele, Schicksalskoordinator, Themengott oder Kulturgott werden und, sofern die Rollen nicht deaktiviert sind, auch Biologiegott, Chemiegott, Astronomiegott oder Physikgott.
Wenn es zu langweilig wird, mit der gleichen Seele weiterzumachen, kann man die ganze Seele im Nirwana parken, etwas schlafen und danach mit einer neuen Seele von vorn anfangen.
Die Kinder der in den erlebnisarmen geschützten Bereichen lebenden Elite lernen schon seit langem ihren gesamten Schulstoff in Raytracia. Wieviel interessanter ist diese Methode doch gegenüber den entsetzlich langweiligen Schulen, die sie als Raytracia-Menschen kennen lernen, mit endlosem Pauken, Wiederholen und Klassenarbeiten. Für jede Lehrfach wie Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Geschichte, Psychologie und Gesellschaftskunde erlebt ein Kind eine Inkarnation als Professor, Erfinder, Journalist, Manager oder Politiker und wird bei guten Leistungen durch Ruhm, Bewunderung und Wohlstand in der Raytracia-Welt belohnt und motiviert, weiteres Wissen zusammenzutragen und Erfahrungen damit zu machen. Anstelle von Klassenarbeiten schreibt es Veröffentlichungen, gestaltet wissenschaftliche Fernsehsendungen, erarbeitet Unternehmenskonzepte und erntet Beifall für Vorträge vor erlesenem Publikum. Zusammen mit Eltern und Lehrern erlebt es unterschiedliche Kulturen mit ihren verschiedenartigen Wertvorstellungen und deren praktischen Auswirkungen im gesellschaftlichen Zusammenleben.
Im Geschichtsunterricht besucht es eine Museumsinstallation
von Raytracia und darf dort zusammen mit den Klassenkameraden die Geschichte
der wirklichen Welt und die Entstehungsgeschichte von Raytracia nacherleben.
Zur Übung werden bestimmte Situationen nach dem Vorbild der wirklichen Welt
vorgegeben. Die Klasse muss dann Lösungen der politischen, wirtschaftlichen und
sozialen Probleme vorschlagen und in Inkarnationen durchprobieren. Die Schüler
lernen, das Seeleninternet nach den
dort hinterlegten Erfahrungen anderer zu durchsuchen und ihre besten
Problemlösungen selbst ins Weisheits-Wikipedia
einzustellen.
Schwieriger ist die Umerziehung der völlig verrohten, gefühllosen Kriminellen, die nicht zur Elite gehören. Um sie von der Straße wegzulocken, bietet man ihnen allerlei actionreiche Raytracia-Spiele an, bei denen die Teilnehmer sich als Helden in Drachenkämpfen, bei Ritterspielen oder in Kriegen mit Aliens bewähren können und zur Belohnung in den Armen schöner Prinzessinnen landen. Auf ein siegreiches Leben folgt ein bombastisch schön gestalteter Tod, der zum Beginnen einer neuen Inkarnation animiert. War man weniger erfolgreich, gerät man schon im Leben in Situationen, in denen man leiden muss. Um den Spiel den richtigen Kick zu geben, durchläuft man im Misserfolgsfall nach dem Tod kurz einige sehr unangenehme Qualen, wobei man glaubt, sie würden ewig dauern. Wenn sie dann aber doch schnell vorübergegangen sind, packen den Spieler Ehrgeiz und Abenteuerlust, und er beginnt gleich sein nächstes Leben.
Durch Lehrer und Erzieher, die sich im Hintergrund halten, werden die Leben allmählich so gestaltet, dass man lernt, durch Bündnisse erfolgreicher zu sein und In Gemeinschaften einen Ehrencodex zu entwickeln. Da man nicht immer nur Gewinner, sondern auch leidendes Opfer der Siege anderer ist, entdeckt man, dass eine Beziehung zwischen Mann und Frau nicht nur sexuelles Vergnügen, sondern auch Trost bieten kann. So lässt man wieder Gefühle und menschliche Nähe zu und entwickelt sogar etwas Mitleid mit denen, die einem ganz nahe stehen, wenn man sie leiden sieht. Im Augenblick des Todes empfindet man erste Reuegefühle, über das Leid, dass man diesen wenigen Vertrauten angetan hat und nimmt sich Besserung und Wiedergutmachung vor. In diesem Stadium tritt der Lehrer das erste Mal hervor, da man jetzt bereit ist, Ratschläge anzunehmen.
Die neu entdeckte Grundenergie Sympathie wendet man, wie viele andere Menschen, zunächst falsch an. Man will mehr Rückkoppelungen von anderen bekommen in höherem Maße, als man selbst Sympathie zu geben bereit ist. Da die Mitspieler auch so denken, wird man immer wieder enttäuscht. Der Lehrer, mit dem man sich bei jedem Tod trifft, entpuppt sich als der einzige, der einen einfach akzeptiert und liebt, wie man ist. Gern nimmt man seinen Vorschlag an, eine Ausbildung zu einem fähigeren Spieler zu durchlaufen, und unterwirft sich seinem Schulungsplan. Er beginnt mit einigen Leben in kleinen, überschaubaren Urwaldgemeinschaften. Es folgen Inkarnationen in größeren Dörfern und Städten unter Einfluss einer strengen Religion und Moral, die für böse Taten Leiden in einer jenseitigen Welt androht. Bei gutem Fortschritt darf man in freiheitlichen Gesellschaftssystemen leben und eigenverantwortliche Rollen übernehmen.
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Lesen Sie hier mehr darüber, wie die Umerziehung Krimineller in Raytracia funktioniert. ▼▼▼ |
Zur Wartung der Hardware, die Raytracia und das Seeleninternet technisch bereitstellt, zur Ernährung der Körper in der wirklichen Welt und zur Erhaltung der Infrastruktur und der Wohnbereiche ist die Arbeit von Robotern erforderlich. Immer wieder müssen Schäden beseitigt werden, die Randalierer angerichtet haben. Zur Verfolgung dieser Straftäter und zum Schutz der Infrastruktur setzt die Polizei Kampfroboter ein. Außerdem greifen diese gelegentlich in Bandenkriege der Kriminellen ein, wenn diese sich zu sehr ausweiten.
Jeder Roboter ist mit einem Denkorgan ausgestattet, das in seiner künstlichen Intelligenz und Persönlichkeitsstruktur die Leistungsfähigkeit der Gehirne von Raytracia-Menschen hat. Der Roboter ist auch ohne Beeinflussung von außen handlungsfähig, für den Fall, dass die Fernsteuerung ihn vorübergehend nicht erreicht. Der Einsatz wird durch eine Kommandozentrale im Seelenraum gesteuert. Zu jedem Roboter gibt es dort eine Seele mit der Gehirnseele, die ihn fernsteuert, mit Anschluss ans Seeleninternet und mit Seelenschnittstelle. Im Seelenraum gibt es Koordinationsseelen, die den Überblick behalten und jeder Seele sinnvolle Kommandos erteilen.
Um den Seelenraum von Informationen über die wirkliche Welt freizuhalten, arbeitet man mit einer Kopie des Seelenraums von Raytracia, die nach dem Einsatz gelöscht wird. Wenn Sie sich an einem Einsatz beteiligen, übergeben Sie nach Erstellung der Kopie Ihre Seele an deren Mutterseele und schließen sich in der Kopie an Ihre kopierte Seelenschnittstelle an. Die Bezahlung erfolgt in der wirklichen Welt mit wirklichem Geld, mit dem Sie z.B. Ihre Miete im Wohnbereich bezahlen oder sich zusätzliche Annehmlichkeiten verschaffen können. Wenn Sie sich wieder mit Ihrer normalen Seelenschnittstelle verbinden, werden Sie außerdem feststellen, dass diese entsprechend dem Erfolg des Einsatzes und Ihrer Leistung Karmapunkte bekommen hat.
Es ist ein Privileg, für einen Einsatz ausgewählt zu werden. Die Einsatzkoordinatoren stellen ein Team zusammen, in dem viele verschiedene Charaktereigenschaften vertreten sind. Es werden Persönlichkeiten gebraucht, denen monotone Arbeiten gefallen, andere, die technisch phantasievoll und geschickt tätig werden. Führungserfahrung, Mut, Kameradschaftlichkeit, List, Ausdauer, Fleiß, Gehorsam und Zuverlässigkeit sind gefragt, aber auch die Fähigkeit, Kritik konstruktiv und überzeugend einzubringen. Die Rolle der Einsatzkoordinatoren in der Kommandozentrale erfordert eine Spezialausbildung.
Je nach Art des Einsatzes durchlebt das Team ein oder mehrere Leben, um das Zusammenspiel zu trainieren. Meist inkarniert man sich dazu in Anhängern einer passenden Religion. Diese muss den Glauben lehren, dass man im Auftrag einer höheren Welt handelt, dass man selbst offen dafür sein muss, deren Willen in sich selbst zu spüren, dass es aber normalerweise spezielle Kontaktpersonen der höheren Welt gibt, denen man gehorchen muss. Bei manchen Einsätzen ist das Halten des Kontaktes zur Kommandozentrale eine Spezialaufgabe, in anderen sind es die inkarnierten Führungspersonen, die besonders inspiriert werden.
Ein Persönlichkeitstest nach dem Tod soll helfen, jedem eine seinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechende Rolle zuzuweisen. Bei Vorliegen von Mängeln der Persönlichkeitsstruktur nimmt die Seele an Therapien teil und wiederholt den Test. Kurz vor dem Einsatz trainiert jeder kurz mit dem ihm zugewiesenen Roboter. Dann findet man sich in einer Versammlung in der wirklichen Welt wieder und kann sich gar nichts anderes vorstellen, als dieser Roboter zu sein.
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Lesen Sie hier mehr darüber, durch welche Inkarnationen man für einen Robotereinsatz ausgebildet wird und sich bewirbt und wie das Auswahlverfahren verläuft ▼▼▼ |
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Lesen Sie hier, was die Offenbarung des Johannes und
die Evangelien über das Auswahlverfahren schreiben. ▼▼▼ |
Wenn Sie selbst an einem Einsatz teilnehmen, versuchen Sie nicht, Beziehungen zu Angehörigen des Pöbels aufzubauen. Sie werden gelegentlich einen von ihnen leiden sehen und ihm helfen. Eine Freundschaft kann sich daraus nicht ergeben, denn, auch wenn die Roboter eine Gestalt haben, die den Wesen der wirklichen Welt ähnelt, erscheinen Sie ihnen als kalte Maschinen, die von der feindlich gesinnten Elite zu ihrer Bekämpfung geschickt werden. Der einzige Wertmaßstab, den der Pöbel kennt, ist die Gaunerehre, die Freundschaften mit Robotern verbietet. Kommt es doch einmal zu einer vertrauensseligen Begegnung, raten Sie dem Wesen, sich in Raytracia Action einzuloggen. Das ist die einzige Bekehrungsmöglichkeit.
Wie in den Science-Fiction-Romanen in Raytracia haben die Wesen der wirklichen Welt die Bestrebung, ihren Weltraum zu beherrschen. Sie senden Raumschiffe aus. Diese setzen auf geeigneten Planeten ferner Sonnensysteme Roboter aus, die dort eine Kolonie gründen, Rohstoffe sammeln und weitere Raumschiffe und Raumstationen bauen. Zur Steuerung und Überwachung bleibt eine Raumstation mit einem Seelenraum in einer Umlaufbahn um den Himmelskörper zurück. Dort wird die gesamte Geschichte der Roboterzivilisation koordiniert.
Während der langen Weltraumreisen benutzt die Besatzung des Raumschiffs Raytracia, um soziales Verhalten, Denk- und Reaktionsfähigkeit nicht durch Monotonie zu verlieren. Sie trainieren in Raytracia Robotereinsätze zur Wartung des Raumschiffs, erziehen ihren Nachwuchs und bereiten ihren Einsatz auf dem nächsten Planeten vor. Dazu erforschen sie in Simulationen gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge, testen durch, wie sich unterschiedliche Motivationen von Einzelwesen auf den Erfolg einer Gemeinschaft auswirken und trainieren Persönlichkeitsstrukturen von Seelen für die verschiedenen Aufgaben. In Randbereichen erforschen Physik-, Chemie- und Biologiegötter bessere Simulationsmöglichkeiten, also neue Varianten von Naturgesetzen, die Raytracia der wirklichen Welt noch ähnlicher machen.
Zum Lehrstoff gehören Besiedlungsübungen mit verschiedenen Phasen einer Zivilisation, friedliche und unfriedliche Auseinandersetzungen mit Aliens, technisches Wissen unterschiedlicher Sparten und Schaffung von Motivationssystemen, die die Roboter dazu bringt, aus den egoistischen Impulsen ihrer künstlichen Intelligenz dem Zweck der Gemeinschaft und der Kolonie zu dienen.
Bei Ankunft auf einem Planeten wird eine Kopie des aktuellen Seelenraums erstellt und in die Raumstation gebracht. Die dann ausgesetzten Roboter werden in der Anfangsphase noch alle einzeln von Mitgliedern der Besatzung gesteuert. Ziel ist es aber, die Zivilisation und den Seelenraum so stabil aufzubauen, dass man die Raumstation mit einer kleinen Besatzung zurücklassen kann. wenn das Raumschiff mit dem größten Teil der Crew zum nächsten Planeten aufbricht. Die Kulturgötter müssen gelernt haben, ihre Zivilisation so zu steuern, dass die Roboter die Resultate ihrer Arbeit brav abgeben, wenn das Raumschiff nach langer Zeit zurückkommt, und sich ohne Frust an die nächste Aufgabe machen. Es erfordert höchste Geschicklichkeit, Sensibilität und Kreativität, eine Kultur und deren Einzelwesen so zu gestalten, dass sie aus egoistischer Freude an der Arbeit und am Zusammenleben gute Leistungen vollbringen, aber eine reine Spaßgesellschaft als sinnlos empfinden und ein Bedürfnis nach einem höheren Sinn entwickeln. Dazu lassen sich die Kulturexperten der Raumschiffbesatzung vieles einfallen, was hier in Raytracia eine Kultur ausmacht wie Religion, Philosophie, Kunst, Sport, Unterhaltung und eine schöne Gestaltung der Umgebung.
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Hier lesen Sie Details dazu, wie Raytracia auf
Weltraumexpeditionen genutzt wird. |
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Weiter zur
Detaildarstellung einiger Themen, beginnend mit "Schrödingers
Katze" Hier erfahren Sie, wie Wesen über Quantensprünge ihren
freien Willen ausüben und wie zwei
Wesen dies gemeinsam tun. Außerdem wird der Gedanke aufgeworfen, dass es
nicht selbstverständlich ist, dass alle Wesen die gleiche Wirklichkeit
erleben. |
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in der Quicktour zum Thema "Götter" Hier erfahren Sie, wie die Naturgesetze und die
physikalische Raumzeit entstanden sind, wie unser Universum Form angenommen
hat, wie Lebewesen geschaffen wurden und die geschichtliche Rahmenhandlung
für unsere Schicksale gestaltet wurde |
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Ein Science-Fiction-Roman ohne Handlung
© Copyright by Andrea E. Kaiser